Projekte 2011



Kinder - unsere Zukunft


Integration • Prävention

Dank Ihrer Hilfe fördern wir in Zusammenarbeit mit Schulen und Arbeitsgruppen der Region nunmehr seit acht Jahren Projekte zur Integration von Kindern mit Migrationshintergrund sowie Maßnahmen zur Sucht- und Gewaltprävention. Um dort eine kontinuierliche Arbeit weiterhin leisten zu können, geht ein Großteil des Erlöses unseres Enten-Rennes auch in diesem Jahr an Projekte wie:

• Kochkurs im Elterncafé SIMBAV in Rotenburg
• Fitnessraum für das offene Sportprojekt
  in Rotenburg
• Straßensozialarbeit
• Lesen lernen, leben lernen
• Kulturelle Angebote zur Förderung von
  sozialer Kompetenz
• Prävention im Grundschulalter
• Hilfe für suchtgefährdete Kinder
• Kletterturm für eine Grundschule

          


Bau einer Schule in Nepal

Schulbildung ist Hilfe zur Selbsthilfe


Nepal zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. 80 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Mehr als die Hälfte der Einwohner - der überwiegende Teil der Frauen - sind Analphabeten. Fehlende Schulbildung geht mit einer hohen Kinderzahl einher, das Krankheitsrisiko in bildungsfernen Familien ist besonders hoch.

Mit der Unterstützung zum Bau und der Einrichtung einer Schule in ländlicher Umgebung sollen insbesondere die Chancen der Landbevölkerung verbessert werden, um den verhängnisvollen Kreislauf von fehlender Bildung, Arbeitslosigkeit und Armut zu durchbrechen. In diesen Schulen werden Kinder aus Familien unterrichtet, für die es bisher keine Aussicht auf eine schulische Ausbildung gab, um ihnen so eine Beschäftigung auch außerhalb der Landwirtschaft zu ermöglichen.

Neben dem Bau einer Schule wird die Anschaffung von Lehrmitteln, Schulmöbeln und Schuluniformen unterstützt. Rotary arbeitet direkt vor Ort mit Einrichtungen zusammen und fördert ausschließlich Vorhaben, die von den Betroffe-nen durch eigenen Arbeitseinsatz umgesetzt werden, um sicher zu stellen, dass das Projekt eine nachhaltige Wertschätzung erfährt.



Dem Leben gute Tage geben

Neue Palliativstation im Diakoniekrankenhaus


Palliativmedizin ist die Behandlung und Pflege von Menschen mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung. Sie haben oftmals nur noch eine begrenzte Lebenserwartung. Das Hauptziel der Palliativmedizin ist daher die Verbesserung der Lebensqualität, sowohl für die Patienten als auch für deren Angehörige.

Das Diakoniekrankenhaus richtet nun erstmalig im Haus Bethesda auf dem Mutterhausgelände eine Palliativstation ein. Engagierte Mitarbeitende haben sich bereits in spe-ziellen Fortbildungen auf diese schwere Aufgabe vorbereitet. Um den besonderen Ansprüchen der schwer-kranken Patienten durch eine entsprechende Ausstattung dieser Station gerecht werden zu können, unterstützen wir deren Einrichtung.


© Fotos: Patient im Krankenbett, Yuri Arcurs 17954985, fotolia.com;
              Frau ohne Haar, cleomiu 9479965, fotolia.com